Hoffmann‐Ostwald, Daniel / Behse, Ursula

Agitprop 1924–1933

Entwicklungslinien der Agitproptruppen in Deutschland

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Softcover 116 Seiten 2026 14 x 21 cm 148 g

„Zwischen dem ersten Weltkrieg und der Nazibarbarei formten sich im Kampf des revolutionären Proletariats die Umrisse einer neuen, unserer sozialistischen Kultur. Führende Schriftsteller, Künstler und Komponisten von heute begannen damals, in den Reihen der Arbeiterbewegung, ihren Weg. Wesentliche Formen unserer heutigen Massenkultur bildeten sich damals heraus. Vom Handwerk der proletarischen Laienkünstler vor 1933 läßt sich viel Nützliches lernen – ihre Kunstmittel und Methoden sind noch weithin unbekannt –, manche Einsicht kann selbst aus ihren Fehlern gewonnen werden und vor deren Wiederholung bewahren. Aller Nachahmung wert aber sind ihre Begeisterung und Opferbereitschaft, ihre Experimentierlust und ihr helles Bewußtsein für die Forderung des Tages.

Die bisher kaum erschlossene Fülle proletarischer Kulturleistungen macht eine vordringliche Behandlung der wertvollsten Traditionen notwendig. Eine Erscheinung des proletarischen Laienschaffens, die fast alle Kunstformen vereinigt und komprimiert, in der auf einzigartige Weise Kunst und Klassenkampf verschmelzen, ist die Agitpropbewegung. […]

Die erste Arbeit von Daniel Hoffmann-Ostwald soll kurz in die Geschichte und die Hauptformen der Agitpropbewegung einführen, die zweite von Ursula Behse soll am Beispiel der Arbeitsweise einer bedeutenden Agitproptruppe Probleme der damaligen künstlerischen Agitation erörtern.“

Aus der Vorbemerkung des Herausgebers (1960)

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Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

Artikelnummer: L978204

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